Das Hydro-Mineral-Recycling-Verfahren

Was ist das Besondere am HMR-Verfahren?

Es handelt sich um das weltweit erste hydro-mechanische Aufbereitungsverfahren für Material aus Bindemittel gebundener Gesteinskörnung, welches die natürliche Ressource Wasser, als Prozessmedium einsetzt. Wir machen uns die einzigartige Eigenschaft der geringen Komprimierbarkeit zu Nutze.

Inspiriert von natürlichen Prozessen nutzen wir die durch beschleunigtes Wasser entstehende Reibungsenergie, um das Bindemittel von der Oberfläche jedes einzelnen Gesteinskorns im Ausgangsmaterial zu entfernen.

Mit Partnern aus den Bereichen Maschinenbau, Physik- und Chemie-Wissenschaften entwickelten wir ein individuelles und patentiertes Maschinendesign, um die entstehenden Kräfte gebändigt und kontrolliert in das aufzuarbeitende Material zu bringen.

Welches Material kann verarbeitet werden?

Unsere Anlage kann Teerasphalt, teerhaltigen Straßenaufbruch, Asphalt, Beton und alle mit einem Bindemittel verbundenen Baustoffe bzw. Abfälle und Sonderabfälle aufbereiten.

Marktsituation "Teerasphalt" in Deutschland

Bis in die späten 1970er Jahre wurde Teer (Steinkohlepech) als Bindemittel für den Straßenbelag verwendet. Dieses Bindemittel auf Kohlebasis ist PAK belastet und gilt als krebserregend. Es muss als Sonderabfall separat getrennt und speziell aufbereitet werden. Laut Expertenschätzung müssen allein in Deutschland insgesamt noch etwa 940 Mio. Tonnen Teerasphalt abgetragen und aufbereitet werden. Jedes Jahr fallen aktuell etwa 3-5 Mio. Tonnen bei Sanierungs- und Instandsetzungsarebiten an. etwa 500.000 Tonnen werden thermisch verwertet, der Rest wird deponiert. In beiden Fällen steht der mineralische Anteil - etwa 95% - nicht mehr für den Baustoffkreislauf in Deutschland zur Verfügung.

Das neuartige, patentierte HMR-Verfahren bietet dafür eine pragmatische Alternative.

HMR – Baustoffrecycling für Primärqualität

Das Neuartige, besondere an diesem Verfahren:

  • Waschen statt Verbrennen (keine thermische Behandlung)
  • keine physikalische, chemische Veränderung des Ausgangsmaterial
  • kein Downcycling
  • regionale Entsorgungssicherheit
  • Rückgewinnung von bis zu 80% des Ausgangsmaterials
    Splitte sind gemäß Ersatzbaustoffverordnung uneingeschränkt wiederverwendbar
  • Material wird wieder in den Baustoffkreislauf zurückgebracht / Schließen von Stoffströmen in Deutschland
  • Der Reststoff eignet sich für Deponien oder als Sekundärbrennstoff

Weitere Vorteile:

  • ausschließlich strombetriebene Antriebe, sodass die Anlage mit regenerativen Energien betrieben werden kann
  • verhältnismäßig wenig Flächenverbrauch für die Anlage (min. 500m²)
  • trimodale Logistik für Anlieferung und Abtransport

So funktioniert's:

Das HMR-Verfahren auf einen Blick:

Das HMR_Verfahren auf einen Blick
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HMR-Verfahren als 3D-Animation